Heiztechnik und regenerative Energien

Gas & Ölheizungen :

Ölheizungen werden bereits seit Jahrzehnten eingesetzt. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Betriebssicherheit und ihre Wirtschaftlichkeit aus. Nach wie vor nutzt jeder vierte Wärmeerzeuger Erdöl, um das Gebäude auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Das zeigt, welche wichtige Rolle die Ölheizung nach wie vor spielt.

Vom Einfamilienhaus mit einem kleinen Wärmebedarf, über Mehrfamilienhäuser, bis hin zu industriellen Großprojekten: Wir haben für jeden Bedarf den passenden Ölkessel mit der dazugehörigen Heiztechnik!

Alte Ölheizungen auszutauschen lohnt sich spätestens dann, wenn sich Reparaturen häufen oder der Kessel älter als 30 Jahre ist. Allein durch den Einsatz von Brennwerttechnik lassen sich Ölverbrauch und Kosten um bis zu 25 % senken, zumal in vielen Fällen die übrigen Heizungskomponenten wie Öltank, Hydrauliken, Anschlüsse etc. weiter genutzt werden können.

Erdgas ist unter den fossilen Brennstoffen der mit den geringsten CO2-Emissionen. Alte Heizungen durch eine moderne Gasheizung auszutauschen, kann Heizkosten um bis zu 40% senken, vor allem, wenn moderne Brennwerttechnik eingesetzt wird. Gasheizungen sind in der Anschaffung günstig und benötigen wenig Platz. Außerdem lassen sie sich unkompliziert mit erneuerbaren Energien kombinieren, beispielsweise der Solarthermie.

Vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin, dann können wir sie auch passend zu Ihrem Wohngebäude beraten.

Wärmepumpen:

Wärmepumpen nutzen die natürliche Wärme aus dem Erdboden, oder Umgebungsluft oder dem Grundwasser und stellen diese der Heizung oder der Warmwasserbereitung zur Verfügung. Die Technik dahinter ist so raffiniert wie effizient: Bis zu Dreiviertel der erzeugten Heizenergie wird quasi kostenlos aus der Natur gewonnen. Lediglich der Kompressor, das Herz der Wärmepumpe, muss mit Strom betrieben werden. Wenn dieser nun noch über eine eigene Photovoltaik-Anlage erzeugt, wird Ihr Haus praktisch ohne CO2-Emission geheizt. 

So funktioniert eine Wärmepump: Die Wärme aus der Erde, dem Grundwasser, oder der Luft wird über einen Verdampfer auf ein flüssiges Kältemittel übertragen, welches sich sehr schnell erwärmt und schon bei niedrigen Temperaturen verdampft. Ein Kompressor verdichtet dieses Gas, das sich hierbei zusätzlich stark erhitzt und diese Wärme an das Wasser für Heizung und Verbrauch abgibt. Das abgekühlte Kältemittel wird zurückgeführt und der Prozess kontinuierlich wiederholt, so dass ein geschlossener Wärmekreislauf entsteht. Wärmepumpen sind in der Anschaffung teurer als Gas- oder Ölheizungen. Dafür sind die Betriebskosten deutlich geringer. Sie werden zum Thema Wärmepumpen, Systeme und Leistungsklassen viele unterschiedliche Meinungen und Informationen finden. Letztlich kann die Frage, ob die Investition in eine Wärmepumpe sinnvoll ist, nur in jedem einzelnen Fall beantwortet werden. Deshalb hier unser Angebot: Vereinbaren Sie mit uns einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin.

Heizen mit Biomasse:

Wie effizient das Heizen mit Holz ist, hängt stark vom verwendeten Brennstoff ab. Für den Betrieb mit einer Holzheizung kommen in der Regel vier Brennstoffe infrage:

  • Scheitholz
  • Holzbriketts
  • Pellets
  • Holzhackschnitzel

Heizen mit Holz ist ähnlich komfortabel wie Heizen mit Öl oder Gas. Holz ist ein heimischer und umweltfreundlicher Brennstoff, der in großen Mengen nachwächst, CO2-neutral verbrennt und von internationalen Krisenherden unabhängig macht. Holz ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht der optimale Brennstoff – sowohl als Stückgut, Pellets oder auch Hackgut. Der Brennstoff wird bei Pellets und Hackgut vollautomatisch vom Lagerraum in den Kessel transportiert. Die Verbrennung erfolgt je nach Wärmebedarf und eingestellten Zeiten/Temperaturen der Regelung.

Die Biomasse wird in die Brennkammer des Biomassekessels eingelegt und verbrannt. Die dabei entstehende Wärme erhitzt das Wasser in der Biomasseheizung, welches nach dem Prinzip einer Zentralheizung zu den Heizungen sämtlicher Räume in einem Gebäude weitergeleitet wird. Mit einem Warmwasserspeicher wird die Wärme für den nächsten Gebrauch gespeichert. 

Die Solarthermie:

  • Sonnenenergie
  • Solaranlagen
  • Photovoltaik

Die Solarthermie eignet sich nicht nur zur Warmwassererzeugung, sondern trägt mitunter optimal zur Heizungsunterstützung bei. Die Strahlungsenergie lässt sich anhand von Solarmodulen (Solarzellen) auch in Elektrizität umwandeln und liefert dadurch Strom zur Sofortnutzung, Einspeisung oder Batteriespeicherung. Nach dem Motto „Die Sonne stellt keine Rechnung“ kann diese unerschöpfliche Energiequelle für Ihr Gebäude effektiv genutzt werden. Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung sollten unbedingt auch Soft Facts wie Ideologie, unabhängige Energiezukunft und Umweltschutz einfließen. Wie stehen Ihnen dafür gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Fernwärme:

Wie der Name schon sagt, wird die Fernwärme nicht im Haus, sondern an einem Ort, wie beispielsweise Kraftwerken oder Müllverbrennungsanlagen produziert und warmes Wasser über gedämmte Rohre zum Haus geleitet. Über eine meist im Keller installierte Hausübergabestation und einen Wärmetauscher wird das warme Wasser in das vorhandene Heizsystem geleitet. Voraussetzung ist natürlich, dass das Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen ist. Die Kosten sind abhängig von den Konditionen des Anbieters und setzen sich aus einem Grundpreis und den Kosten für den tatsächlichen Verbrauch zusammen. Ob sich eine Fernwärmeheizung lohnt, hängt auch davon ab, wie aufwendig die Installation der Hausübergabestation und des Wärmetauschers ist.

Bäder und Sanitärtechniken

Das Bad wird immer mehr zum Wohnraum. Und die Wohlfühlkomponente ergänzt die Funktionalität. Aus jedem noch so kleinen Nassraum lässt sich eine Wellnessoase gestalten – Sie haben Ihre Vorstellungen und wir liefern die Ideen und die Umsetzung dafür. Im Rahmen eines Neubaus, einer Renovierung, Teilsanierung oder grundlegenden Erneuerung. Besonders im Fokus: Barrierenfreie und behindertengerechte Bäder und auch Sonderlösungen, etwa für Schulen und Waschräume. Wir haben die optimale Lösung für jedes Budget und planen jedes Bad individuell abgestimmt auf Ihre Ansprüche.

VIRTUELLE BADPLANUNG – JETZT AUCH MOBIL:

Sie möchten erste Ideen von unterwegs auf Ihrem Smartphone skizzieren oder sogar das ganze Bad mobil planen? Installieren Sie sich jetzt die kostenfreie ELEMENTS 3D-Badplaner App und entwerfen Sie Ihre individuelle Wellness-Oase. Ihre Planung können Sie mit nur einem Klick an die Experten in unseren Ausstellungen abschicken, die Ihren Traum in ein echtes Badezimmer verwandeln.

Lüftung und Klimatechnik

Ein optimales Raumklima ist die Grundvoraussetzung für unser aller Wohlbefinden. Das heutige Klima (Stichwort Klimaerwärmung) und die modernen Bauweisen unserer Zeit machen Lüftungs- und Klimaanlagen zur Grundausstattung in jedem Gebäude.

Der Begriff „Kontrollierte Wohnraumlüftung“ wird für alle ventilatorgesteuerten Systeme verwendet, die von einem einfachen Kleinraumventilator bis zu einer zentralen digital gesteuerten Anlage reichen können. Die Minimallösung sind Kleinraumventilatoren in einzelnen, beispielsweise Kellerräumen, um feuchte Luft abzuführen und frische Luft einzulassen. Sie können mit Feuchtigkeitssensoren ausgestattet sein und sich automatisch an- und ausschalten. Wenn Sie Lüftungsgeräte in verschiedenen Räumen einsetzen, spricht man von dezentraler Wohnraumlüftung. Demgegenüber benötigen zentrale Anlagen ein verzweigtes Luftkanalsystem durch das ganze Haus und ein zentrales Lüftungsgerät. Beim Neubau von Niedrigenergie- oder Passivhäusern sollten sie von vorneherein eingeplant werden. Zentrale Systeme nachzurüsten ist meistens mit höheren Kosten verbunden. Bei der Modernisierung von Gebäuden bieten sich daher dezentrale Systeme an, bei denen Luftdurchlässe in der Außenwand ausreichend sind. Beide Konzepte – zentral oder dezentral – lassen sich digital steuern. Durch „zentralisierte“ oder „dezentralisierte“ Mittels Wärmerückgewinnung lassen sich Bau- und Betriebskosten deutlich senken und schonen gleichzeitig Primärenenergien.

 

Heizkörper

Heizkörper haben längst nicht mehr nur eine funktionale Rolle, sondern sind zunehmend auch Teil des Wohnraumdesigns. Mit dem entsprechenden Know-How ist das kein Widerspruch. Von unauffälligen oder sogar unsichtbaren Lösungen, wie beispielsweise Fußbodenheizungen oder Heiz- und Kühldeckensystemen, über versteckt unter Fensterbänken angebrachte Standard-Heizkörper bis zum bewusst eingesetzten Gestaltungselement ist alles möglich. Im Gespräch entwickeln wir aus Ihren gestalterischen Vorstellungen und den technischen Ansprüchen Ihres Neubaus oder Ihres Sanierungsprojektes Ihr persönliches Heizdesign.

Hydraulischer Abgleich: Wenn Sie den Eindruck haben, dass einzelne Räume schlechter beheizt werden oder die Temperatur unterschiedlich gut reguliert werden kann, werden womöglich Heizkörper oder Heizkreise, die näher an der Wärmequelle sind, besser versorgt als weiter entfernte. Statt die Vorlauftemperatur oder die Pumpenleistung zu erhöhen, was nur mehr Energie verbrauchen würde, optimieren wir nach einer ausführlichen digitalen Analyse über einen längeren Zeitraum die Zusammenarbeit zwischen Heizkessel, Umwälzpumpe und Thermostatventilen. Mit diesem „hydraulischen Abgleich“ stellen wir sicher, dass in jedem Raum genau die Wärmemenge zur Verfügung steht, die benötigt wird, und senken außerdem den Brennstoffverbrauch im laufenden Betrieb

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